31.05.2011

Achtung Baustelle

Susanne in am 31. Mai 2011, 20:03   Kommentare

Im Hintergrund des HSB wird zurzeit gearbeitet. Deshalb sind an dieser Stelle jetzt sämtliche Funktionen abgeschaltet.

Wir hoffen, dass bis morgen alles wieder reibungslos läuft. Bis dann!

Und bitte Daumen drücken.

Nachtrag, 23 Uhr: Daumen drücken hat leider nicht geholfen. Morgen vormittag geht’s weiter. Alles weitere wird sich zeigen.

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30.05.2011

Neuer Mietspiegel 2011 für Berlin

Michael in am 30. Mai 2011, 17:05   Kommentare

Sanierte und unsanierte Häuser in der Kastanienallee/Prenzlauer Berg Foto: ©MM|HSB2011

Heute hat die Senartorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Runge-Meyer, den neuen qualifizierten Mietspiegel 2011 für nicht preisgebundene Wohnungen vorgelegt. Erstmals stieg der Durchschnittsmietspiegel in der Hauptstadt auf über 5€/m2.

Weiter ansteigend sind die Mieten in Charlottenburg/Wilmersdorf, Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain. In Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick findet ein Rückgang der Mieten statt, auch in Teilen vom Wedding. Betroffen hiervon sind nicht sanierte Altbauten und innenstadtferne Plattenbauten.

Wer seine derzeitige Miete einordnen möchte, findet auf der Seite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen Abfrageservice mit dem man ausrechnen lassen kann, wie sich die Mieten derzeit im eigenen Kiez, in der eigenen Straße (oder auch in anderen Stadtbezirken) entwickeln.

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Spreepark: die vergessene Welt im Plänterwald

Michael in am 30. Mai 2011, 00:00   Kommentare

Das Riesenrad im Spreepark Foto: ©MM|HSB2011

Vier Tage der offenen Tür, vier Abende mit der Möglichkeit, sich den seit 2001 geschlossenen Berliner Spreepark anzusehen. Unter dem Titel “Lunapark Berlin” war ein buntes kulturelles Begleitprogramm von Donnerstag bis heute zu sehen und zu hören, veranstaltet vom Theater Hebbel am Ufer (HAU OUTDOOR) und dem RBB. Rund 20.000 Menschen nutzten die Gelegenheit und liessen sich verzaubern…

Lonespme Rider... Foto: ©MM|HSB2011

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28.05.2011

Die Mobilität vergangener Zeiten

Linda in am 28. Mai 2011, 15:43   Kommentare

Fahrtüchtige Benzinkutsche einer bekannten Firma Foto: lindalink

Alte Autos ausgestellt auf 125 Jahre altem Kudamm – noch bis morgen. Zum Programm gehts hier.

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Sonnabend, den 28. Mai 2011

Bernd in am 28. Mai 2011, 09:13   Kommentare

Ich bin ein Freund von Quellen nutzloser Information. Deshalb gehört die Berliner Chronik — Tag für Tag zu den Internetangeboten, die ich schätze. Auch die kleinen Dramen des Alltags haben

27.05.2011

Der Westen leuchtet...

Michael in am 27. Mai 2011, 18:33   Kommentare

Der Westen leuchtet vor aufkommenden dunklen Wolken... Foto: ©MM|HSB2011

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26.05.2011

Oberbaumbrücke gesperrt

Susanne in am 26. Mai 2011, 12:38   Kommentare

Auch heute Abend gegen 18.30 Uhr, immer noch eine abgesperrte Warschauer Brücke. Inzwischen wurde die Bombe entschärft und die weiträumige Absperrung wurde aufgehoben - Foto: h|b

Heute vormittag wurde an der Oberbaumbrücke eine 250 Kilo schwere britische Fliegerbombe entdeckt. Bis zur erfolgreichen Entschärfung ist die Brücke gesperrt, und auch darüber hinaus kommt es zu erheblichen Einschränkungen zwischen Ost und West. Nur verkehrstechnisch gesehen natürlich. Außerdem wurde im Umkreis von 1000 Metern evakuiert.

Aber egal: Alle Daumen für die sichere Handhabung dieses Brockens. Das vor allem anderen.

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25.05.2011

Mittwoch, den 25. Mai 2011

Michael in am 25. Mai 2011, 17:21   Kommentare

Asche – aus Island (Vulkanausbruch), als Triebmittel für Sanierung (Geld), als Rest von Hoffnung (Flughafenplanung), und jede Menge Diskussionen. Die Details am Mittwochnachmittag: Drei

24.05.2011

Dienstag, den 24. Mai 2011

Linda in am 24. Mai 2011, 09:57   2 Kommentare »

Heute nur ein kurzer Überblick: S-Bahnverkehr ist gestört S-Bahnverkehr war unterbrochen ÖPNV insgesamt war gestört

23.05.2011

Osten wieder kaputt

Michael in am 23. Mai 2011, 16:18   73 Kommentare »

Anschlag auf die Bahn?

Ein Kabelbrand, der heute Nacht gegen 3 Uhr nach neuesten Ermittlungen der Polizei vorsätzlich am Ostkreuz gelegt wurde, verursacht weiterhin großes Chaos in der Stadt. Ein gezielter Anschlag auf die S-Bahn wird vom Landeskriminalamt nicht mehr ausgeschlossen.

Eine Kabelbrücke wurde angezündet. Da es sich um einen zentralen IT-Knotenpunkt im DB-System-Bereich handelt, war sofort eine der Hauptversorgungsadern Berlins unterbrochen.

Chaos im Berufsverkehr, Umsatzausfälle, kein Taxi

Neben einem erneuten Bahn-Chaos – ab Ostkreuz Richtung Osten ist fast der gesamte S-Bahn- und Regionalverkehr unterbrochen – funktionieren auch die Anzeigetafeln und Durchsagen auf den Bahnhöfen nicht. Auch Vodafone-Kunden konnten ihr Telefon (Festnetz- und Mobil) sowie das Internet nicht nutzen. Weiterhin sind die Internetseiten der Bahn für einige Stunden zusammengebrochen, funktionieren aber nun wieder. Ebenfalls funktioniert in vielen Geschäften des Einzelhandels und der Gastronomie die Bezahlung mit EC- oder Kreditkarte nicht. Betroffen waren auch stundenweise die beiden großen Berliner Taxi-Leitzentralen, die ebenfalls in Friedrichshain am Ostkreuz beheimatet sind, der Taxi-Ruf war unterbrochen, es konnten keine Taxen geordert und koordiniert werden.

Weitreichende Folgen eines “kleinen” Brandes: Nach Schönefeld zum Flughafen gab es nur Busse, die U-Bahnen waren überfüllt, zusätzlich sorgte eine Radiomeldung im rbb für Verunsicherung, in der es hieß, das auch die Straßenbahnen nicht mehr fahren würden, was wohl nicht zutraf. Weiterhin muss der wirtschaftliche Schaden berücksichtigt werden, der durch Verspätungen und nicht gemachte Umsätze entstanden ist.

Straßen verstopft, mehr Unfälle

Um volle Bahnen und die bekannt gutgelaunten Berliner bei solchen Ereignissen zu umgehen, fuhr ich mit dem Rad, um dann auch im Stau zu landen: Durch die vermehrte PKW-Nutzung gab es zusätzliche Staus und Unfälle, die wichtige Straßenkreuzungen lahmlegten.

Ich stand also mit meinem Rad an einer Ampel neben einer sichtlich genervten jungen Frau im frisch angemieteten PKW, die mich fragte, wie sie denn nun zum Flughafen kommen solle, als ein neben mir stehender Bauarbeiter ganz kurz und lapidar sagte: “Osten wieder kaputt”, mit den Schultern zuckte und dann grinsend zu seinen Kollegen ging.

Sie musste dann doch lachen, ich schlängelte mich durch das Chaos, um an mein Ziel zu kommen, während die Polizei und IT-Fachleute nun mit Hochtouren daran arbeiten, damit in Berlin wieder alles funktioniert und die Täter ermittelt werden können.

Randnotiz: Pikant ist dieser Vorfall auch im Zusammenhang der gestern begonnenen ARD-Themenreihe Der mobile Mensch. Mit einem Vorfall wie heute am Ostkreuz werden auch schnell die kritischen Punkte einer physischen wie datentechnischen Mobilität aufgezeigt. (Letzter Absatz: Ergänzt um 16:22Uhr)

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Montag, den 23. Mai 2011

Sebastian in am 23. Mai 2011, 11:59   Kommentar schreiben »

Statt in einem Hausflur hat es diesmal bei der S-Bahn gebrannt. Und weil wichtige Stromkabel betroffen sind, gab es heute morgen mal wieder diverse Zugausfälle. Offenbar wird nicht ausgeschlossen,

22.05.2011

Die Zukunft der Mobilität?

Harald in am 22. Mai 2011, 16:16   8 Kommentare »

Auch wenn laut Ministerpräsident Kretschmann Porschefahren "Pornografie" sei, es geht auch elektrisch - Foto: h|b

Zuerst denke ich mit meinen Ohren ist etwas nicht in Ordnung. Ich stehe direkt neben einem Parcour auf dem Tempelhofer Flugfeld und neben mir fahren in kurzen Abständen Autos, LKW’s, Motorräder und – die ansonsten im Stadtverkehr nervenden – Motorroller vorbei. Aber alles ist still. Irgendwie unheimlich. Im normalen Stadtverkehr ist der Anteil der Elektrofahrzeuge zwar auch gestiegen, aber so geballt wie bei der Challenge Bibendum 2011 dann eben doch nicht.

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Weserstraße, nachts

Susanne in am 22. Mai 2011, 12:34   11 Kommentare »

Samstagnacht, irgendwo in der Weserstraße [Foto: HSBengl]

Leider, meinen Mitteln entsprechend, recht unzulänglich geknipst. Tut mir leid. Irgendwie passt es aber auch, finde ich. Dieses Unfertige, Improvisierte, das noch nicht so recht weiß, wohin mit sich. Das einfach nur die ersten warmen Nächte bevölkert, ahnungslos. So zumindest war mir, gestern, als ich durch all das hindurch gelaufen bin.

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21.05.2011

Waschtag

Harald in am 21. Mai 2011, 21:00   Kommentar schreiben »

Statt Weltuntergang gab es heute Waschtag am "Brunnen der Völkerfreundschaft". Irgendein Witzbold hatte wohl wieder mal Waschmittel zweckentfremdet und so schäumte der Brunnen den ganzen lieben langen Tag vor sich hin. Vorteil: Man sah den sonst üblichen Mix aus Flaschen, Papier und sonstigem Unrat nicht - Foto: h|b

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Sonnabend, den 21. Mai 2011

Bernd in am 21. Mai 2011, 09:22   3 Kommentare »

Ich bin und bleibe ein Einfaltspinsel. Ich glaube tatsächlich, dass bei wichtigen Unterredungen, wo es schon mal um ein paar Millionen geht, Protokoll geführt wird. Die Affäre HoWoGe belehrt mich.

Die Siegessäule ist wieder eine richtige Goldelse

Michael in am 21. Mai 2011, 02:49   6 Kommentare »

Seit Samstagmorgen (21.05.) 9:30 Uhr wieder begehbar nach langer Sanierung: die Siegessäule am großen Stern Foto: ©MM|HSB2011

Die Goldelse leuchtet wieder

Die Berliner und ihre Besucher dürfen sich freuen: die Siegessäule stahlt nach rund 15-monatiger Bauzeit wieder in vollem Glanz. Seit heute morgen kann man die 285 Stufen wieder hinaufsteigen, um einen grandiosen Blick von der rund 50 m hohen Aussichtsplattform zu geniessen. Das gesamte Bauwerk ist 66,89 m hoch. Weitere technische und historische Fakten zur Siegessäule kann man hier nachlesen.

Rund ein Kilo hauchdünnes Blattgold wurde auf die Bronzeplastik der Viktoria, der Siegesgöttin (analog zur römischen und griechischen Mythologie) und die dänischen Kanonenrohre aufgetragen. 4,3 Millionen Euro (Finanzierung: Stadt Berlin, Bund, Europäische Union) wurden für die Restaurierung ausgegeben, viel verschlungen haben vor allem die Betonsanierung der Zugangstunnel, die neuen Dächer der Eingänge (Kupfer), eine Belüftungsanlage (Entfeuchtung) und das Entfernen von alten Graffiti sowie eine Video-Überwachungsanlage zur Vermeidung neuer, an dieser Stelle unpassender künstlerischer Betätigung. Das nun verwendete Blattgold ist “nur” 35.000€ wert.

Sie leuchtet wieder ganz intensiv: die Goldelse Foto: ©MM|HSB2011

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Berlin Alexanderplatz I

Michael in am 21. Mai 2011, 00:13   Kommentar schreiben »

Berlin Alexanderplatz: Maiwochenende, Sonne, Berliner und Touristen Foto: ©MM|HSB2011

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19.05.2011

Empfehlungen vom Berlin Open Data Day

Linda in am 19. Mai 2011, 11:52   14 Kommentare »

Mit intelligentem Dateneinsatz das Stadtleben erleichtern – das ist eines der Maximen des Berlin Open Data Day. In einer Praxispräsentation stellten Julia Witt und Jens Best gestern einige Projekte vor. Private Initiativen waren ebenso vertreten wie Senatsdienststellen. Eine Auswahl möchten wir hier weiterempfehlen.

Berlin Open Data 2011, Foto: linda link

Raul Krauthausen von den Sozialhelden zeigte die Wheelmaps, einen speziellen Stadtplan für Rollstuhlfahrer, der Informationen über die Zugänglichkeit von Behörden, Schulen Bahnhöfen, Gaststätten und anderen öffentlichen Einrichtungen anzeigt und Mobilitätseingeschränkte zur Mitarbeit einlädt. Mitmachen kann man auch bei den Mundräubern, dort sind Obstbäume an Straßenrändern und auf öffentlichen Plätzen verzeichnet, die von jedermann kostenlos abgeerntet werden können, praktizierte Allmende im Internet.
Wer sich immer noch fragt, in welchem Berliner Bezirk er wohnen möchte, der sollte sich einmal den Berliner Kiezatlas anschauen. Dort finden sich soziokulturelle Strukturdaten, Bezirke werden in kleinteilige Regionen aufgeteilt dort können z.B. Schuldaten, Kinderbetreuung, Gesundheitsversorgung usw. einzeln abgefragt werden.
Auf die Flugroutenkarte mit der voraussichtlichen Lärmentwicklung wurde noch einmal hingewiesen.
Künftig werden Projekte gefragt sein, die sich mit der besseren Lesbarkeit von öffentlich verfügbaren Daten befassen, das Amt für Statistik und eine Dientsstelle für die Geodaten-Infrastruktur stellten sich mit solchen Projekten vor. Ebenso wird relevant sein, generell Informationen über öffentliche Angebote zu erhalten, die EuroCities Working Group zu Open Data arbeitet daran.

Es gibt noch viele Pläne und Wünsche: Eine Beteiligung Berlins am öffentlichen Haushalt, inklusive Aufschlüsselung der Ausgaben der Bezirke wäre so ein Punkt.

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18.05.2011

Mittwoch, den 18. Mai 2011

Michael in am 18. Mai 2011, 18:04   Kommentar schreiben »

Berlin am Mittwoch: die Qual der Wahl bei Parteien, Taktiken bei Demos, beim Umgang mit Genossen, beim neuen Polizeipräsidenten und bei Krankenkassen. Jede Wahl bedeutet eine Richtungsentscheidung

Berlin: da wohnen doch lauter Vollpfosten! Ein Call-Center Erlebnis.

Michael in am 18. Mai 2011, 00:51   30 Kommentare »

Per Internet hatte ich ein Telefon für einen Freund bestellt. Es sollte an meine Anschrift geschickt werden. Nach ein paar Tagen hatte ich eine Benachrichtigung des Kurierdienstes im Briefkasten (!), dass die Bestellung nicht zugestellt werden konnte, da mein Name weder auf der Klingel, noch am Briefkasten, noch an der Tür gefunden worden sei (!).

Ich rief die Berliner Telefon-Hotline des Kurierdienstes an und kam tatsächlich nach nur 3 Minuten Warteschleife mit ätzender Musik durch:
“Hallo, mein Name ist MM, ich habe eine Nachricht von ihrem Fahrer bekommen, dass die Sendung mit den Ziffern (ich lese ihr langsam die 23stellige Nummer vor) nicht zugestellt werden konnte” – die Call-Center-Agentin unterbricht mich schnippisch “ihren Namen brauche ich jetzt nicht, und wenn ihr Name nicht an Haus und Klingel steht, ist die nächste Zustellung kostenpflichtig”.

“T’schuldigung, aber…” – versuche ich zu antworten. “In Berlin wohnen doch lauter Vollpfosten, da ist kaum ein Türklingel-Schild richtig beschriftet, und auf den Briefkästen ist alles daraufgeklebt, Werbung ja, Werbung nein, Ikea ja, Wochenzeitung nein, kein Kiez für weiß-ich-was, nur nicht der Name dessen, der den Schlüssel zum Kasten hat, der steht nicht darauf” echauffiert sich die Call-Agentin hörbar aufgebracht. Ich lasse sie ausmotzen, da hat sich wohl eine Menge Frust angestaut.

Dann ist plötzlich Stille. Ich schweige ja schon die ganze Zeit. Sie ruft: “Hallo?”.
“Ja, ich warte auf eine Pause, darf ich nun etwas erklären?” antworte ich.
“Kleben Sie ihren Namen richtig drauf, und dann müssen unsere Fahrer nicht ständig alles ein paar mal mitschleppen” ruft sie mit wieder steigender Emphase in der Stimme.

“Mal ganz ruhig – ihr Fahrer hat meine Anschrift nicht gefunden?”
“Ja, wie gesagt, ihr Name steht nicht dran, alles Vollpfosten hier, was glauben Sie, was hier jeden Tag abläuft?”

“Nun” sage ich mittlerweile innerlich belustigt zu der Agentin, “wie kommt denn die Benachrichtigungskarte ihres Fahrers mit der Telefonnummer darauf, die ich gerade anrufe, ins richtige Haus in den richtigen Briefkasten, wenn doch angeblich nichts beschriftet war?”

Pause am anderen Ende der Leitung.

“Hmm, Moment bitte!” Sie hämmert hörbar auf der Tastatur Ihres Computers, dann antwortet sie:” der Fahrer hat Ihnen die Karte in den Briefkasten geworfen und dann nicht auffindbar abgewickelt”. Wieder eine Pause. “Nun, dann gibt es eben auch bei uns Vollpfosten. Ich schicke die Sendung noch mal los. Tschüss!” Keine Chance, noch etwas zu antworten. Tuuuuuuuuut.

Mein Name steht unverändert seit sieben Jahren auf der Klingel und am Briefkasten, nur mal nebenbei bemerkt. Und es stimmt schon, dass viele Briefkästen mit allerlei bunten Botschaften beklebt sind, während der Name entweder fehlt oder aber in Minischrift, handgeschrieben, unter etwas anderes geklebt wurde.

Aber ein bisschen durchgeknallt muss man schon sein, in den richtigen Briefkasten “nicht zustellbar, da Adresse nicht auffindbar” zu werfen, oder? Bei allem Verständnis für schlecht bezahlte und gestresste Zusteller…..

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17.05.2011

Dienstag, den 17. Mai 2011

Linda in am 17. Mai 2011, 08:51   13 Kommentare »

Nach einem Auswahlverfahren soll ein bisher für Abschiebung zuständiger Grenzschützer aus Frankfurt neuer Polizeipräsident werden Die Planungen für die Mediasspree-Uferbebauung wird

16.05.2011

Hertha, das letzte Spiel und ich

Bernd in am 16. Mai 2011, 22:33   11 Kommentare »

Als ich am Montag früh wach wurde, fand ich jede Menge blau-weißen Glitter-Flitter auf meinem Kopfkissen. Eine Erinnerung an die Hertha-Aufstiegsparty, das letzte Heimspiel dieser Saison in der zweiten Liga. Ich war dabei! Ein ziemlich müdes Spiel mit wenig Höhepunkten und einer großartigen Stimmung im Stadion. Wenn sich nichts auf dem Rasen tat, unterhielt sich das Publikum mit Gesängen und einfachen gymnastischen Übungen.

Erschreckt hat mich die Anwesenheit einer Truppe der „Wannseefront“. Erfreut war ich über Fans, die unter der Flagge von Herodot und Thales segeln. Der martialisch wirkende Auftritt der Polizei hinterlässt auch keine schönen Erinnerungen. Sie hatten nicht viel zu tun – nehme ich an. Die Atmo war grandios. Das Bier kommt von einer Brauerei, die mit Berlin nichts zu tun hat. Es schmeckt nicht. Der Besucher fragt sich, warum keine der Berliner Traditionsmarken ausgeschenkt wird. Bleibt die Frage: Hält die Euphorie an, wenn es in der 1. Liga Niederlagen gibt? Müssen die Fans weiterhin eine derartige Brühe trinken?

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Berliner Dümpel

Susanne in am 16. Mai 2011, 17:55   3 Kommentare »

Erpel im Matsch. Oder doch am Strand? [Foto. HSBengl]

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Montag, den 16. Mai 2011

Sebastian in am 16. Mai 2011, 11:05   Kommentar schreiben »

Guten Morgen, Berlin. Die Ausschreitungen rund um die Nazidemo am Samstag in Kreuzberg, der Polizeieinsatz und die Verletzten hat nicht nur bei uns im Blog für Diskussionen gesorgt. Auch der

15.05.2011

Regenbogen über Rummelsburg

Michael in am 15. Mai 2011, 23:36   4 Kommentare »

Ein wunderbarer Regenbogen war am frühen Abend über der Rummelsburger Bucht zu sehen Foto: ©MM|HSB2011

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